Posts mit dem Label Irland werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Irland werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Irland - von Kilkee bis Kerry

Dienstag, 25. September 2018



Weiter geht's mit unserer Irland Rundreise. Von Limerick aus sind wir in nördliche Richtung nach Kilkee gefahren. Ein kleiner Ort, den Derek und Kate uns empfohlen haben. Unterwegs haben wir einen kleinen Fotografie Zwischenstopp am Bunratti Castle gemacht.

Bunratti Castle


Kilkee

In Kilkee haben wir zuerst den Strand besucht. Die Irländer gehen hier bei 16 Grad eine Runde baden :D Man muss den Sommer nehmen, wie er kommt. Wir haben dagegen die dicken Jacken angelassen und sind den Möwen hinterher gelaufen. Am nördlichen Ende von Kilkee befindet sich Georges Head. Dort sind die Bilder auf den Klippen entstanden.  


Kilkee Cliffs

Fährt man in die entgegengesetzte Richtung, durch Kilkee durch und an den Klippen entlang, kommt man nach ein paar Minuten zu den Kilkee Cliffs. Es gibt dort einen wunderschönen kleinen Wanderweg, den Cliff Walk Kilkee. Dieser Fleck ist nicht sehr bekannt unter den Touristen und in meinen Augen genauso beeindruckend, wie die Cliffs of Moher. Viel besseres Wetter hatten wir an dem Tag leider trotzdem nicht. Die Nacht haben wir auf dem Green Acres Caravan & Camping Park verbracht. Unser Platz lag direkt am Meer :) und es war um einiges Windstiller als in der letzten Nacht im Zelt. 


Loop Head

Auf dem Campingplatz haben wir noch Tips rund um das Gebiet bekommen und so entschlossen, dass wir am nächsten Morgen hoch zum Loop Head fahren. Vor Ort haben wir uns aber dagegen entschieden, jeweils 6 € zu bezahlen, um kurz auf den Leuchtturm hoch zu können. Dafür waren die Klippen rundherum wieder atemberaubend schön. Ich bin ja ein riesen Fan von den Wildblumen, die am Hang wachsen.  


Tralee

Um nicht die komplette Strecke über Limerick zurück fahren zu müssen, haben wir in Killimer die Fähre rüber nach Tarbert genommen und sind nach Tralee gefahren. Dort fand zufällig grade das alljährliche Rose of Tralee Festival statt. Dabei wird eine junge Irin auserwählt, die im darauf folgenden Jahr auf einer Welttournee für die Stadt Tralee, das County Kerry und die Republik Irland wirbt. Da sich alle jungen Frauen aus der ganzen Welt bewerben können, die irische Vorfahren haben, repräsentiert Sie auch das Zusammengehörigkeitsgefühl irischer Auswanderer. Die Stadt war schön geschmückt und es gab viele Essensstände und eine Bühne mit Vorführungen. 


Inch Beach

Auf dem Weg zu unserem Hostel in Dingle haben wir den Inch Beach gefunden und Nessie hat ihre Muschelsammlung erweitern können. Auch hier sind, trotz bescheidenem Wetter, einige Leute mit Surfbrett ins Wasser. Ich glaube der Strand ist einer der länsgten in Irland. Im Sommer findet man hier bestimmt immer einen freien Liegeplatz.  


Blasket Island

Die Blasket Island - Unser absolutes Urlaubshighlight! Und auch hier sind wir wieder einmal durch Zufall drauf gekommen. Ich hatte mir Dunquin Harbour schon vor dem Urlaub rausgesucht, aber von den Inseln wusste ich nichts. Im Hostel haben wir uns mit den Leuten auf unserem Zimmer unterhalten und als das Wort "Seals" fiel, waren wir nicht mehr zu halten haha. Tickets für die Überfahrt auf die Insel kann man direkt am Dunquin Harbour kaufen und das Boot fährt alle 30 Minuten. Auf der Insel kann man eine kostenlos Tour durch das Dorf machen. Ein Guide erzählt spannende Geschichten über die Dorfbewohner und führt einen durch die Ruinen. Ein Haus ist noch in Takt und man kann sich vorstellen, wie die Familien dort damals gelegt haben. 

Ab zu den Robben! Die liegen von den Touristen undbeeindruckt am Strand und man kann sich ohne Probleme bis zu 10 Meter an sie heran trauen. Wir haben uns fast eine Stunde Zeit genommen, um am Strand zu sitzen und die Robben zu beobachten. Die Fotos beweisen wieso: Die sind einfach absolut niedlich! 


Killarney-Nationalpark

Der Killarney-Nationalpark ist über 100 km² groß und wir hatten leider nur einen halben Tag um ihn zu erkunden. Da wir die Woche über schon sehr viel im Auto saßen hatte ich die gloreiche Idee Fahrräder auszuleihen und damit einen Teil des Parks zu erkunden. Das das nicht meine beste Idee war, durfte ich später erfahren. Die Fahrräder haben wir bei "Killarney-Rent-A-Bike" geholt. Da haben wir auch noch einen Plan und eine Wegbeschreibung bekommen. Als erstes haben wir das Ross Castle angesteuert und danach das Muckross House. Statt durch den Park und am Teich entlang sind wir leider fast den gesamten Weg an der Hauptstraße entlang gefahren. Das hatte ich mir anders vorgestellt :/ Beim nächsten Mal nehmen wir die Pferdekutsche :D

Im Muckross House gibt es eine Cafeteria, in der man sich ausruhen und zu Mittag essen kann. Mit neu gewonnener Kraft sind wir noch ein Stück weiter in den Park zu dem Torc Waterfall geradelt. Von da ging es dann aber auch schon zurück. Insgesamt sind wir 20 Kilometer mit dem Fahrrad gefahren. Für uns Sportmuffel genug, um am nächsten Tag Muskelkater zu haben.


Ring of Kerry

Am nächsten Tag hatten wir unerwartet schönes Wetter :) Wir sind den Ring of Kerry gegen den Uhrzeigersinn gefahren und haben als erstes das Ballycarbery Castle angesteuert und unterwegs den Rossbeigh Beach gefunden. Wir wollten ursprünglich in den letzten Tagen noch eine Walewatching Tour machen, haben aber leider nirgends einen Platz bekommen, da das Wetter zu schlecht war.
Next Stop: Die Kerry Cliffs Portmagee. Hier zahlt man zwar Eintritt und es sind ein paar Touristen unterwegs, aber kein Vergleich zu den Cliffs of Moher. Kein Gedränge und Geschupse. Von dort hat man einen super Ausblick auf die Skellig Michael Inseln (Bei gutem Wetter). Auf der größeren der beiden Inseln wurde ein Teil des 7. Star Wars Films gedreht. Der kleine Strand in Ballinskelligs und das Ballinskelligs Castle waren unsere letzten Anlaufpunkte des Ring of Kerry. Das Schloss ist eine kleine Ruine, auf der man mit ein bisschen Mut rumklettern kann. Kein Problem für mich und meine innere Ronja Räubertochter :)


Rossbeigh Beach


Ballycarbery Castle



Kerry Cliffs Portmagee




Ballinskelligs Castle




Nächstes Jahr geht's dann in den Süden! Ein Land mit höherer Wahrscheinlichkeit auf Sonne und 30 Grad im Schatten. Was auch kommt, wir werden es Euch berichten :)

Bis bald, Nessie und Laura


Irland - von Galway bis Limerick

Montag, 3. September 2018


Raus aus dem lauten, hektischen Alltag auf das grüne weite Land!

Die erste Reise, bei der so wenig wie möglich geplant war und das war die beste Idee, die wir seit langem hatten. Die Flüge haben wir gleich schon Anfang des Jahres günstig bei Ryanair geschossen. Um die Übernachtung in Dublin am ersten Abend und den Mietwagen haben wir uns dann ca. 2 Monate vorher gekümmert. Bei Pinterest habe ich nach spektakulären Orten gesucht und da wir in 10 Tagen nicht nur im Auto sitzen wollten, haben wir entschieden, dass wir uns auf die untere Westküste beschränken. Galway, die Cliffs of Moher und Cork stand auf der To-Do List, mehr nicht. Von meinen Eltern habe ich noch einen Reiseführer und die Zeltausrüstung bekommen und dann ging es schon los.

Unser Gastgeber für die erste Nacht in Dublin hat uns direkt super viele Tipps für die Westküste mitgegeben. Für Dublin selbst hatte er nicht viel übrig und meinte wir sollen schnell raus aus der Stadt und ab aufs Land. Er hat uns ans Herz gelegt unbedingt die Fähre von Doolin auf die Aran Inseln zu nehmen und den Ring of Kerry entlang zu fahren. Von Dublin haben wir an dem Tag nichts mehr gesehen, sind früh ins Bett und am nächsten Tag um 6 Uhr morgens losgefahren Richtung Galway. 

Galway

Dank Ed Sheeran kennt Galway mittlerweile jeder :) Und mit Musik sollte man das kleine Städchen auch verbinden. In der Innenstadt findet man an jeder Ecke ein Straßenmusiker oder manchmal eine ganze Band. Geht man die Hauptstraße einmal runter, kommt man zu den Docks und einem kleinen Strand. Bei unserem Strandbesuch hat es leider geregnet, aber für regnerische Tage bieten sich ja bekanntlicherweise die Pubs an. Wir sind beim Schlendern an einer wunderschönen Buchhandlung vorbei gekommen. Bei Charlie Byrne's Bookshop kann man neue und gebrauchte Bücher zu Schnäppchenpreisen ergattern. Gegen Abend haben wir uns ein Hostel gesucht und im Quays unser erstes Guinness getrunken (und das Letzte :D leider so gar nicht unser Geschmack). 



Dunguaire Castle

Unser nächstes großes Reiseziel war Doolin und die Aran Inseln. Auf dem Weg dahin haben wir noch am Dunguaire Schloss gehalten. 5 Minuten bevor die Bilder entstanden sind hat es in Strömen geregnet. Wir sind am Straßenrand stehen geblieben und haben die Zeit genutzt und gemütlich im Auto gefrühstückt. Sobald die Regenwolken weg waren und sich die Sonne gezeigt hat, sind wir aus dem Auto gesprungen und zum Schloss gerannt. Man weiß in Irland nie, wann der Regen zurück sein wird.


Doolin

Doolin selbst ist ein sehr kleiner Ort. Das Zentrum für Touristen besteht aus einer Straße mit ungefähr vier Läden, einem Pub und einem Cafe. Wir haben erst auf dem Campingplatz eingecheckt und unser Zelt aufgebaut und dann erfahren, dass in den nächsten Tagen keine Fähre ablegen wird. Sehr enttäuschend :( Das Essen im Gus O'Connor's Pub hat unsere Stimmung aber wieder aufgehellt und am Abend sind wir mit dem Auto in Richtung Küste und haben bei Sonnenuntergang einen kleinen verlassenen Strand gefunden. Die Nacht im Zelt war ganzschön stürmisch. Ich bin mitten in der Nacht wach geworden und dachte der Wind fegt uns mitsamt Zelt vom Platz.


Cliffs of Moher

Bei den bekanntesten Steilklippen Irlands treffen sich alle Urlauber. Trotzdem sind die Wege an den Klippen entlang eher Trampelpfade und man muss sich an den Leuten vorbei drängeln. Dazu hatten wir an dem Tag besonders mieses Wetter. Die Sicht war wirklich schlecht, wie man auf den Bildern sehen kann. Ich kann die Cliffs of Moher keinem empfehlen. Selbst bei Sonnenschein und guter Sicht. An den Tagen ist wahrscheinlich noch mehr los. Es gibt in Irland einfach so viele wunderschöne Klippen, die man ohne Eintritt zahlen zu müssen und Mutterseelen alleine ansehen kann. Zu diesen kommen wir noch :)


Limerick

Nach der stürmischen Nacht, keinen Aran Inseln und der schlechten Erfahrung bei den Cliffs of Moher wollten wir ein warmes kuschliges Bett und ein bisschen Ruhe. Über Airbnb haben wir das Gästezimmer bei Kate und Derek gebucht. Mit eine der besten Entscheidungen in diesem Urlaub. Die beiden haben uns am Abend herzlichst mit Tee und Keksen begrüßt und für den kommenden Tag in Limerick viele Tips aufgeschrieben. Wir wussten, wo wir kostenlos parken können, was man sich auf jeden Fall anschauen sollte und wo man am besten zu Mittag essen sollte.
Am nächsten Tag hatten wir dann unerwartet tolles Wetter und konnten Limerick bei Sonnenschein erkunden. Die erste Sehenswüdigkeit war der Milk Market. In einer großen Halle findet man Händler aller Art. Backwaren, Gemüse, Blumen, Säfte, Kaffee und vieles mehr. Es gibt auch kleine Cafes in denen man gemütlich frühstücken kann. Wir haben uns einen frisch gepressten Orangensaft geholt und sind einmal über den gesamten Platz geschlendert. Anschließend haben wir uns alles, was Kate und Derek aufgeschrieben haben angeschaut. Man kann über beide Brücken eine große Runde laufen und kommt automatisch an allen Sehenswürdigkeiten vorbei. Gegen Mittag waren wir (auch auf Empfehlung) im Aroi essen und haben zum Glück kein extra scharfes Gericht bestellt :D Mit vollem Bauch haben wir uns danach in den kleinen Park am Fluss in die Sonne gelegt und die Seele baumeln lassen. Zum Schluss gab es noch einen Kaffee und ein Stück Kuchen im Chez le Fab Café.

1 Kostenloser Parkplatz in der Nähe von der St. John's Cathedrale
2 Milk Market
3 Rundlauf über die Brücke mit Ausblick auf das Limerick Court Office und die St. Mary's Cathedral
4 King John's Castle
5 St. Mary's Cathedral
6 Lunch bei Aroi Asian Street Food
7 Stadtpark und das Chez le Fab Wine Bar & Café

Milk Market




Limerick Court Office und St. Mary's Cathedral


King John's Castle


Chez le Fab Wine Bar & Café